Ehrenschutz

Gabriele Heinisch-Hosek, Bundesministerin für Frauenangelegenheiten und Öffentlichen Dienst
"Toleranz und Vielfalt sind wichtige Merkmale einer offenen und demokratischen Gesellschaft. Das Gleichbehandlungsgesetz untersagt zwar Diskriminierung auf Grund der sexuellen Orientierung, dennoch existiert immer noch eine Vielzahl an Vorurteilen, die sich in Ausgrenzungen manifestieren. Der Diversity-Ansatz, den auch der meritus verfolgt, stellt das Positive der Vielfalt einer Gesellschaft in den Mittelpunkt. Die Individualität jeder und jedes einzelnen gilt es als Potential zu erkennen und zu nutzen.
Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten muss es uns ein Anliegen sein, die Interessen aller am Arbeitsmarkt beteiligten Gruppen zu vertreten. In meiner Funktion als Frauen- und Gleichstellungsministerin werde ich mich mit ganzer Kraft für die Gleichstellung von Homosexuellen und die Chancengleichheit aller Bevölkerungsgruppen einsetzen. Ich freue mich besonders, den Ehrenschutz für den meritus übernehmen zu dürfen und somit ein Zeichen für Wertschätzung und Respekt gegenüber der Vielfalt von Lebensweisen zu setzen."
"Toleranz und Vielfalt sind wichtige Merkmale einer offenen und demokratischen Gesellschaft. Das Gleichbehandlungsgesetz untersagt zwar Diskriminierung auf Grund der sexuellen Orientierung, dennoch existiert immer noch eine Vielzahl an Vorurteilen, die sich in Ausgrenzungen manifestieren. Der Diversity-Ansatz, den auch der meritus verfolgt, stellt das Positive der Vielfalt einer Gesellschaft in den Mittelpunkt. Die Individualität jeder und jedes einzelnen gilt es als Potential zu erkennen und zu nutzen.
Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten muss es uns ein Anliegen sein, die Interessen aller am Arbeitsmarkt beteiligten Gruppen zu vertreten. In meiner Funktion als Frauen- und Gleichstellungsministerin werde ich mich mit ganzer Kraft für die Gleichstellung von Homosexuellen und die Chancengleichheit aller Bevölkerungsgruppen einsetzen. Ich freue mich besonders, den Ehrenschutz für den meritus übernehmen zu dürfen und somit ein Zeichen für Wertschätzung und Respekt gegenüber der Vielfalt von Lebensweisen zu setzen."

KommR. Brigitte Jank, Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien
"Unterschiedliche Lebensstile und Werthaltungen zu tolerieren und ihnen respektvoll gegenüber zu treten gehört zu den Grundregeln einer zivilisierten Gesellschaft. Wer Vielfalt als Bereicherung sieht, kann auch die Potenziale nutzen, die sich daraus ergeben. Auch die sexuelle Orientierung eines Menschen ist eine Dimension seiner Persönlichkeit, die es zu respektieren gilt. Homosexuelle Menschen mit all ihren Fähigkeiten und mitunter besonderen Begabungen sind Teil jener Vielfalt, die unsere Gesellschaft stark und unsere Wirtschaft erfolgreich macht. Um ihnen Chancengleichheit zu garantieren, braucht es ein Klima der Offenheit, in dem Vorurteile und Diskriminierung keinen Platz haben. Ich unterstütze den meritus, weil die Initiative ein wichtiger Schritt für die konsequente Gleichberechtigung der Menschen in allen Lebensbereichen ist. Als Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien kommt mir dabei auch eine besondere Verantwortung zu. Wien ist nicht nur das Bundesland mit den meisten Unternehmen - rund 110.000 in Summe - Wien ist auch das Bundesland mit den meisten homosexuellen Menschen. Die gesellschaftlichen und kulturellen Einrichtungen der 'Community' sind längst zu einem fixen Teil der Stadt und des Lebens in der Stadt geworden. Und auch im Wirtschaftsleben wird das Besondere zunehmend wichtiger und bewusst hervorgestrichen. Dafür setze auch ich mich ein."
"Unterschiedliche Lebensstile und Werthaltungen zu tolerieren und ihnen respektvoll gegenüber zu treten gehört zu den Grundregeln einer zivilisierten Gesellschaft. Wer Vielfalt als Bereicherung sieht, kann auch die Potenziale nutzen, die sich daraus ergeben. Auch die sexuelle Orientierung eines Menschen ist eine Dimension seiner Persönlichkeit, die es zu respektieren gilt. Homosexuelle Menschen mit all ihren Fähigkeiten und mitunter besonderen Begabungen sind Teil jener Vielfalt, die unsere Gesellschaft stark und unsere Wirtschaft erfolgreich macht. Um ihnen Chancengleichheit zu garantieren, braucht es ein Klima der Offenheit, in dem Vorurteile und Diskriminierung keinen Platz haben. Ich unterstütze den meritus, weil die Initiative ein wichtiger Schritt für die konsequente Gleichberechtigung der Menschen in allen Lebensbereichen ist. Als Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien kommt mir dabei auch eine besondere Verantwortung zu. Wien ist nicht nur das Bundesland mit den meisten Unternehmen - rund 110.000 in Summe - Wien ist auch das Bundesland mit den meisten homosexuellen Menschen. Die gesellschaftlichen und kulturellen Einrichtungen der 'Community' sind längst zu einem fixen Teil der Stadt und des Lebens in der Stadt geworden. Und auch im Wirtschaftsleben wird das Besondere zunehmend wichtiger und bewusst hervorgestrichen. Dafür setze auch ich mich ein."
Weitere Statements

Mag.a Sylvia Bierbaumer, Abteilungsleiterin V/3, (Chancengleichheit, Menschenrechte, CSR) im Bundesministerium für Soziales und Konsumentenschutz und meritus Jurymitglied
"Eines der wertvollsten Merkmale unserer Gesellschaft ist die Vielfalt der menschlichen Lebensweisen, die sich aus Unterschieden wie Religion, ethnischer Zugehörigkeit, Alter, Bildung und sexueller Orientierung ergeben. Eine sozial verantwortliche Gesellschaft steht diesen Diversitäten offen und respektvoll gegenüber. Um die Menschen bezüglich der Chancen und Vorteile, die in der Vielfältigkeit liegen zu sensibilisieren, braucht es Symbole für Wertschätzung und Gleichstellung. Der Unternehmenspreis 'meritus' leistet - als Initiative für Toleranz und gegenseitigen Respekt - einen wichtigen Beitrag zur Sensibilisierung für gleichgeschlechtlich orientierte ArbeitnehmerInnen."
"Eines der wertvollsten Merkmale unserer Gesellschaft ist die Vielfalt der menschlichen Lebensweisen, die sich aus Unterschieden wie Religion, ethnischer Zugehörigkeit, Alter, Bildung und sexueller Orientierung ergeben. Eine sozial verantwortliche Gesellschaft steht diesen Diversitäten offen und respektvoll gegenüber. Um die Menschen bezüglich der Chancen und Vorteile, die in der Vielfältigkeit liegen zu sensibilisieren, braucht es Symbole für Wertschätzung und Gleichstellung. Der Unternehmenspreis 'meritus' leistet - als Initiative für Toleranz und gegenseitigen Respekt - einen wichtigen Beitrag zur Sensibilisierung für gleichgeschlechtlich orientierte ArbeitnehmerInnen."

Alfons Haider, Schauspieler und Moderator
"Ich begrüße die Initiative 'meritus'. Es ist für lesbische Frauen und schwule Männer nach wie vor schwierig sich im Berufsleben und am Arbeitsplatz zur eigenen Sexualität offen zu bekennen. Es ist wünschenswert, dass die Wirtschaft positive Signale dahingehend setzt. Die Schaffung von Rahmenbedingungen in Unternehmen, die dem bzw. der Einzelnen diesen Prozess erleichtern wären von Vorteil. Ich wünsche den OrganisatorInnen von 'meritus' jedenfalls viel Erfolg."
"Ich begrüße die Initiative 'meritus'. Es ist für lesbische Frauen und schwule Männer nach wie vor schwierig sich im Berufsleben und am Arbeitsplatz zur eigenen Sexualität offen zu bekennen. Es ist wünschenswert, dass die Wirtschaft positive Signale dahingehend setzt. Die Schaffung von Rahmenbedingungen in Unternehmen, die dem bzw. der Einzelnen diesen Prozess erleichtern wären von Vorteil. Ich wünsche den OrganisatorInnen von 'meritus' jedenfalls viel Erfolg."

Monika Kemperle, Leitende Sekretärin des ÖGB und meritus Jurymitglied
"Das Gleichbehandlungsgesetz kann nur rahmenrechtliche Voraussetzungen schaffen. Bewusstsein und Toleranz sind Wegbereiter für ein diskriminierungsfreies Miteinander. Es ist mir wichtig, dass Frauen und Männer nicht aufgrund ihrer sexuellen Orientierung diskriminiert werden - weder am Arbeitsplatz noch im Privaten. Ich begrüße daher die meritus - Initiative und bin davon überzeugt, dass diese uns dem Ziel - keine Diskriminierungen mehr - näher bringt."
"Das Gleichbehandlungsgesetz kann nur rahmenrechtliche Voraussetzungen schaffen. Bewusstsein und Toleranz sind Wegbereiter für ein diskriminierungsfreies Miteinander. Es ist mir wichtig, dass Frauen und Männer nicht aufgrund ihrer sexuellen Orientierung diskriminiert werden - weder am Arbeitsplatz noch im Privaten. Ich begrüße daher die meritus - Initiative und bin davon überzeugt, dass diese uns dem Ziel - keine Diskriminierungen mehr - näher bringt."

Thomas Klein, Almdudler
"Lebe Deine Träume und verträume nicht Dein Leben. Die Initiative 'MERITUS' ist ein Superprojekt. Ich weiß, wir sind noch weit davon entfernt, dass lesbische und schwule Menschen voll in das Weltbild integriert werden. Aber Gott sei Dank gibt es immer mehr Personen und Organisationen, die sich für dieses 'PROBLEM' einsetzen. Es ist ja schon peinlich, wenn man diese sexuell anders orientierten Menschen als Randgruppe bezeichnet. Wer darf sich schon so etwas erlauben? Ich habe mich deswegen auch geoutet, weil mich die Unterdrückung meiner Sexualität schwer krank gemacht hat. Ich darf sowohl Männer als auch Frauen lieben, weil es meine Privatangelegenheit ist. Wir sollen endlich aufhören ständig alles zu bewerten und zu beurteilen oder zu verurteilen. Gott urteilt auch nicht. Und im Sinne der Menschlichkeit, sollte man doch die Gefühle eines Menschen nicht verletzen sondern respektieren. Denn Gefühle sind wie dünnes Glas, wenn Sie zerbrechen, zerschneiden sie die Seele. Oder nehmen wir es mit etwas Humor. 'WENN die kan interessanten Mann hab'n, geh' ich wieder ham.'"
"Lebe Deine Träume und verträume nicht Dein Leben. Die Initiative 'MERITUS' ist ein Superprojekt. Ich weiß, wir sind noch weit davon entfernt, dass lesbische und schwule Menschen voll in das Weltbild integriert werden. Aber Gott sei Dank gibt es immer mehr Personen und Organisationen, die sich für dieses 'PROBLEM' einsetzen. Es ist ja schon peinlich, wenn man diese sexuell anders orientierten Menschen als Randgruppe bezeichnet. Wer darf sich schon so etwas erlauben? Ich habe mich deswegen auch geoutet, weil mich die Unterdrückung meiner Sexualität schwer krank gemacht hat. Ich darf sowohl Männer als auch Frauen lieben, weil es meine Privatangelegenheit ist. Wir sollen endlich aufhören ständig alles zu bewerten und zu beurteilen oder zu verurteilen. Gott urteilt auch nicht. Und im Sinne der Menschlichkeit, sollte man doch die Gefühle eines Menschen nicht verletzen sondern respektieren. Denn Gefühle sind wie dünnes Glas, wenn Sie zerbrechen, zerschneiden sie die Seele. Oder nehmen wir es mit etwas Humor. 'WENN die kan interessanten Mann hab'n, geh' ich wieder ham.'"

Ulrike Lunacek, Nationalratsabgeordnete und Vorsitzende der Europäischen Grünen Partei
"Ich gratuliere den Queer Business Women und agpro zur 'Meritus'-Initiative! Ihr setzt damit einen Wettbewerb in Richtung 'Wer bietet mehr?' in Gang - und das ist gut so, und richtig und notwendig. Denn im Gegensatz zu vielen anderen Ländern hat 'Diversity Management' in Österreich noch in viel zu wenigen Betrieben Einzug gehalten. Menschen sind nur dann auch in ihrem Arbeitsleben zufrieden und motiviert, wenn ihre Fähigkeiten voll zum Tragen kommen - und das können sie nur, wenn sie frei von Ängsten leben und arbeiten können. Ich wünsche Euch VIEL ERFOLG!!!"
"Ich gratuliere den Queer Business Women und agpro zur 'Meritus'-Initiative! Ihr setzt damit einen Wettbewerb in Richtung 'Wer bietet mehr?' in Gang - und das ist gut so, und richtig und notwendig. Denn im Gegensatz zu vielen anderen Ländern hat 'Diversity Management' in Österreich noch in viel zu wenigen Betrieben Einzug gehalten. Menschen sind nur dann auch in ihrem Arbeitsleben zufrieden und motiviert, wenn ihre Fähigkeiten voll zum Tragen kommen - und das können sie nur, wenn sie frei von Ängsten leben und arbeiten können. Ich wünsche Euch VIEL ERFOLG!!!"

Eva Götz, Vorsitzende der Queer Business Women
"Lesbische Frauen sind in Österreich nahezu unsichtbar. Es gibt nur ganz wenige Frauen des öffentlichen Lebens, die sich offen zu ihrer lesbischen Lebensweise bekennen. 'meritus' soll zeigen, dass es in Österreich Betriebe gibt, die durch Diversity-Management ein Unternehmensklima schaffen, in dem sich alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit ihren Unterschiedlichkeiten wertgeschätzt fühlen und deren Vielfältigkeit sich positiv auf die Unternehmen auswirkt. Ich hoffe, dass sich durch 'meritus' zukünftig mehr Frauen in Führungspositionen getrauen, sich offen zu ihrer Homosexualität zu bekennen. Wir brauchen dringend Vorbilder! Vor allem auch für jene Frauen, die am Anfang ihres beruflichen Weges stehen und sowieso schon mit den üblichen Benachteiligungen, mit denen Frauen auch heute noch im Erwerbsleben zu kämpfen haben, konfrontiert sind."
"Lesbische Frauen sind in Österreich nahezu unsichtbar. Es gibt nur ganz wenige Frauen des öffentlichen Lebens, die sich offen zu ihrer lesbischen Lebensweise bekennen. 'meritus' soll zeigen, dass es in Österreich Betriebe gibt, die durch Diversity-Management ein Unternehmensklima schaffen, in dem sich alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit ihren Unterschiedlichkeiten wertgeschätzt fühlen und deren Vielfältigkeit sich positiv auf die Unternehmen auswirkt. Ich hoffe, dass sich durch 'meritus' zukünftig mehr Frauen in Führungspositionen getrauen, sich offen zu ihrer Homosexualität zu bekennen. Wir brauchen dringend Vorbilder! Vor allem auch für jene Frauen, die am Anfang ihres beruflichen Weges stehen und sowieso schon mit den üblichen Benachteiligungen, mit denen Frauen auch heute noch im Erwerbsleben zu kämpfen haben, konfrontiert sind."

Lisa Rücker, Bürgermeister-Stellvertreterin von Graz
"Während die Wirtschaft langsam, aber sicher Homosexuelle als KonsumentInnengruppe entdeckt und mit dem vermeintlichen 'Anderssein' vermehrt schicke Werbesujets ziert, sind wir von der realen Gleichstellung und Nicht-Diskriminierung Schwuler, Lesben und Transgenderpersonen am Arbeitsplatz oder im Familien- und Sozialrecht noch immer weit entfernt. Initiativen wie Meritus sind von unschätzbarem Wert, wenn es darum geht, die Vielfalt sexueller Identität als gesellschaftliche Realität in allen Lebensbereichen deutlich zu machen. Insbesondere lesbische Frauen sind im öffentlichen Leben geradezu unsichtbar. Die sexuelle Orientierung ist zwar Privatsache, aber die offen-rechtliche und subtil-gesellschaftliche Diskriminierung von Homo- und Transsexualität erfordert ein engagiertes Auftreten und Sichtbarmachen. Damit die Frage der Sexualität eines Tages keine Rolle mehr spielt."
"Während die Wirtschaft langsam, aber sicher Homosexuelle als KonsumentInnengruppe entdeckt und mit dem vermeintlichen 'Anderssein' vermehrt schicke Werbesujets ziert, sind wir von der realen Gleichstellung und Nicht-Diskriminierung Schwuler, Lesben und Transgenderpersonen am Arbeitsplatz oder im Familien- und Sozialrecht noch immer weit entfernt. Initiativen wie Meritus sind von unschätzbarem Wert, wenn es darum geht, die Vielfalt sexueller Identität als gesellschaftliche Realität in allen Lebensbereichen deutlich zu machen. Insbesondere lesbische Frauen sind im öffentlichen Leben geradezu unsichtbar. Die sexuelle Orientierung ist zwar Privatsache, aber die offen-rechtliche und subtil-gesellschaftliche Diskriminierung von Homo- und Transsexualität erfordert ein engagiertes Auftreten und Sichtbarmachen. Damit die Frage der Sexualität eines Tages keine Rolle mehr spielt."

Rudolf Hundstorfer, Bundesminister für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz
"Eine offene und respektvolle Haltung gegenüber Unterschieden in Lebensstil, Geschlecht und sexueller Orientierung bedeutet soziale und strukturelle Voraussetzungen zu schaffen, die eine freie Entfaltung von Menschen ermöglichen. Unternehmen, die eine 'Diversity' Politik verfolgen, demonstrieren nicht nur die Übernahme sozialer Verantwortung, sondern ergreifen die Chance, die Potentiale der eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu fördern und zu nutzen. Um die Vorteile dieser Werthaltung aufzuzeigen werden Vorbilder benötigt, die sensibilisieren, enttabuisieren und ermutigen. In diesem Sinne ist 'meritus' als Zeichen für Wertschätzung, Wahrnehmung und Toleranz ein wichtiger Beitrag zur Stärkung des sozialen Gefüges und ich freue mich sehr, den Ehrenschutz dafür zu übernehmen."
"Eine offene und respektvolle Haltung gegenüber Unterschieden in Lebensstil, Geschlecht und sexueller Orientierung bedeutet soziale und strukturelle Voraussetzungen zu schaffen, die eine freie Entfaltung von Menschen ermöglichen. Unternehmen, die eine 'Diversity' Politik verfolgen, demonstrieren nicht nur die Übernahme sozialer Verantwortung, sondern ergreifen die Chance, die Potentiale der eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu fördern und zu nutzen. Um die Vorteile dieser Werthaltung aufzuzeigen werden Vorbilder benötigt, die sensibilisieren, enttabuisieren und ermutigen. In diesem Sinne ist 'meritus' als Zeichen für Wertschätzung, Wahrnehmung und Toleranz ein wichtiger Beitrag zur Stärkung des sozialen Gefüges und ich freue mich sehr, den Ehrenschutz dafür zu übernehmen."

Herbert Tumpel, Präsident der Arbeiterkammer Wien
"Im Berufsleben sollten die fachlichen Kompetenzen ausschlaggebend sein, und die Herkunft, das Geschlecht oder die sexuelle Orientierung von Menschen dürfen nicht diskriminierend wirken. Das Bekenntnis zu Homosexualität führt jedoch oft zu Ausgrenzung und beruflichen Nachteilen. Im Wissen um diese Nachteile sehen sich homosexuelle Frauen und Männer gezwungen, ihre sexuelle Orientierung und Partnerschaft zu tabuisieren.
Als Präsident der Arbeiterkammer Wien sehe ich es als meine Aufgabe, Diskriminierungen in der Arbeitswelt entschieden entgegen zu treten. Erfahren Beschäftigte wegen Homosexualität berufliche Nachteile, so bietet die Arbeiterkammer Wien rechtliche Unterstützung an, damit Diskriminierung nicht sanktionslos bleibt. Die Initiative von meritus, Betriebe auszuzeichnen, die sich Homosexuellen gegenüber fair verhalten, ist ein wichtiger Beitrag, um die Öffentlichkeit für Gleichbehandlung zu sensiblisieren. Mit der übernahme des Ehrenschutzes für den meritus mÖchte ich ein Zeichen setzen, dass Nachteile wegen sexueller Orientierung nicht länger tabu bleiben dürfen."
"Im Berufsleben sollten die fachlichen Kompetenzen ausschlaggebend sein, und die Herkunft, das Geschlecht oder die sexuelle Orientierung von Menschen dürfen nicht diskriminierend wirken. Das Bekenntnis zu Homosexualität führt jedoch oft zu Ausgrenzung und beruflichen Nachteilen. Im Wissen um diese Nachteile sehen sich homosexuelle Frauen und Männer gezwungen, ihre sexuelle Orientierung und Partnerschaft zu tabuisieren.
Als Präsident der Arbeiterkammer Wien sehe ich es als meine Aufgabe, Diskriminierungen in der Arbeitswelt entschieden entgegen zu treten. Erfahren Beschäftigte wegen Homosexualität berufliche Nachteile, so bietet die Arbeiterkammer Wien rechtliche Unterstützung an, damit Diskriminierung nicht sanktionslos bleibt. Die Initiative von meritus, Betriebe auszuzeichnen, die sich Homosexuellen gegenüber fair verhalten, ist ein wichtiger Beitrag, um die Öffentlichkeit für Gleichbehandlung zu sensiblisieren. Mit der übernahme des Ehrenschutzes für den meritus mÖchte ich ein Zeichen setzen, dass Nachteile wegen sexueller Orientierung nicht länger tabu bleiben dürfen."

Sandra Frauenberger, amtsführende Stadträtin für Integration, Frauenfragen, KonsumentInnenschutz und Personal, Wien
"Lesbische, schwule und bisexuelle KollegInnen gibt es in jedem Unternehmen. Dennoch verstecken sich viele von ihnen gerade in der Arbeitswelt und trauen sich nicht, offen in Erscheinung zu treten. Oft ist diese Vorsicht begründet, denn trotz aller gerne lauthals kundgetanen Akzeptanz, findet Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung oder Identität tagtäglich statt. Die gesellschaftliche Akzeptanz von Homo-, Bi- und Transsexualität zu erhöhen, ist eine Aufgabe auch der Politik, und Wien ist hier österreichweites Vorbild. In der Landesgesetzgebung und auch als Dienstgeberin hat Wien bereits alles getan, um Diskriminierungen seltener werden zu lassen und arbeitet mit der österreichweit ersten Antidiskriminierungsstelle für gleichgeschlechtliche Lebnensweisen (WASt) kontinuierlich weiter daran, den Arbeitsplatz für alle Menschen zu einem Ort der Entfaltung und Sicherheit zu machen. Unternehmen können vieles tun, um allen ihren MitarbeiterInnen die Akzeptanz nicht nur leitbildmäßig zu versprechen, sondern diese auch tatsächlich zu gewährleisten - und sie müssen das auch tun, denn der Kampf gegen Diskriminierung, das Eintreten für Akzeptanz und Gleichbehandlung besteht aus hunderten kleinen und ganz unterschiedlichen Schritten. Ich freue mich, dass dieses Engagement, das viele Unternehmen bereits vorbildlich leisten, nun verstärkt gewürdigt wird und wünsche dem Meritus sowie der den dafür verantwortlichen Austrian Gay Professionals und Queer Business Women von Herzen alles Gute!"
"Lesbische, schwule und bisexuelle KollegInnen gibt es in jedem Unternehmen. Dennoch verstecken sich viele von ihnen gerade in der Arbeitswelt und trauen sich nicht, offen in Erscheinung zu treten. Oft ist diese Vorsicht begründet, denn trotz aller gerne lauthals kundgetanen Akzeptanz, findet Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung oder Identität tagtäglich statt. Die gesellschaftliche Akzeptanz von Homo-, Bi- und Transsexualität zu erhöhen, ist eine Aufgabe auch der Politik, und Wien ist hier österreichweites Vorbild. In der Landesgesetzgebung und auch als Dienstgeberin hat Wien bereits alles getan, um Diskriminierungen seltener werden zu lassen und arbeitet mit der österreichweit ersten Antidiskriminierungsstelle für gleichgeschlechtliche Lebnensweisen (WASt) kontinuierlich weiter daran, den Arbeitsplatz für alle Menschen zu einem Ort der Entfaltung und Sicherheit zu machen. Unternehmen können vieles tun, um allen ihren MitarbeiterInnen die Akzeptanz nicht nur leitbildmäßig zu versprechen, sondern diese auch tatsächlich zu gewährleisten - und sie müssen das auch tun, denn der Kampf gegen Diskriminierung, das Eintreten für Akzeptanz und Gleichbehandlung besteht aus hunderten kleinen und ganz unterschiedlichen Schritten. Ich freue mich, dass dieses Engagement, das viele Unternehmen bereits vorbildlich leisten, nun verstärkt gewürdigt wird und wünsche dem Meritus sowie der den dafür verantwortlichen Austrian Gay Professionals und Queer Business Women von Herzen alles Gute!"

KommR. Michael Hochenegg, Vizepräsident der Wirtschaftskammer Wien und meritus Jurymitglied
"Offenheit, Respekt und Toleranz sind zentrale Grundvoraussetzungen für die Konkurrenz- fähigkeit der Österreichischen Wirtschaft, da sie einen Blick über den eigenen Tellerrand zulassen und innovatives Denken fördern. Vielfalt, die einen wichtigen Motor für die Österreichische Wirtschaft darstellt, wird sowohl durch homosexuelle UnternehmerInnen als auch durch homosexuelle ArbeitnehmerInnen maßgeblich belebt und gefördert. Für die WKO ist es eine große Freude aktiv an dieser besonderen Auszeichnung für Unternehmen in Österreich mitwirken zu dürfen, da gerade die sexuelle Orientierung eines Menschen eine oftmals vernachlässigte Diversitätsdimension darstellt. Im Rahmen ihrer Diversitäts-Aktivitäten greifen die Österreichischen UnternehmerInnen dieses gesellschaftlich oftmals noch stark tabuisierte Thema auf und übernehmen auch in diesem Bereich bewusst soziale Verantwortung. Österreichische UnternehmerInnen schaffen durch ihr verantwortungsvolles und nachhaltiges Handeln Rahmenbedingungen, die unserem Land auch in den kommenden Jahren soziale Standards sichern und wirtschaftlichen Erfolg garantieren."
"Offenheit, Respekt und Toleranz sind zentrale Grundvoraussetzungen für die Konkurrenz- fähigkeit der Österreichischen Wirtschaft, da sie einen Blick über den eigenen Tellerrand zulassen und innovatives Denken fördern. Vielfalt, die einen wichtigen Motor für die Österreichische Wirtschaft darstellt, wird sowohl durch homosexuelle UnternehmerInnen als auch durch homosexuelle ArbeitnehmerInnen maßgeblich belebt und gefördert. Für die WKO ist es eine große Freude aktiv an dieser besonderen Auszeichnung für Unternehmen in Österreich mitwirken zu dürfen, da gerade die sexuelle Orientierung eines Menschen eine oftmals vernachlässigte Diversitätsdimension darstellt. Im Rahmen ihrer Diversitäts-Aktivitäten greifen die Österreichischen UnternehmerInnen dieses gesellschaftlich oftmals noch stark tabuisierte Thema auf und übernehmen auch in diesem Bereich bewusst soziale Verantwortung. Österreichische UnternehmerInnen schaffen durch ihr verantwortungsvolles und nachhaltiges Handeln Rahmenbedingungen, die unserem Land auch in den kommenden Jahren soziale Standards sichern und wirtschaftlichen Erfolg garantieren."

Gery Keszler, Life Ball Organisator und Berufsschwuchtel
"Man darf mich vorläufig, in erster Instanz als 'Berufsschwuchtel' bezeichnen. Soll mir recht sein... Interessant wäre, sofern es mehr Lesben und Schwule in der Wirtschaft gäbe, die auch 'out' sind, ob die dann auch so bezeichnet werden dürften? Wo sind sie aber, die vielen Lesben und Schwulen?"
"Man darf mich vorläufig, in erster Instanz als 'Berufsschwuchtel' bezeichnen. Soll mir recht sein... Interessant wäre, sofern es mehr Lesben und Schwule in der Wirtschaft gäbe, die auch 'out' sind, ob die dann auch so bezeichnet werden dürften? Wo sind sie aber, die vielen Lesben und Schwulen?"

Christine Lengauer, AK-Vizepräsidentin und ÖGB-Frauenvorsitzende OÖ. und meritus Jurymitglied
"Die Arbeitswelt von heute wird immer schnelllebiger und ist einem ständigen Wandel ausgesetzt. Demokratie-Solidarität-Toleranz wird leider in der Arbeitswelt und Gesellschaft oftmals kleingeschrieben bzw. nicht mehr gelebt. In Zeiten wo der Egoismus und 'Ich bin mir selbst der Nächste' Hochblüte hat, freut es mich besonders, dass es noch Menschen gibt, welche füreinander einstehen. Toleranz brauchen jene Menschen, welche auf Grund ihrer gleichgeschlechtlichen Orientierung oft diskriminiert und benachteiligt werden. Um diesen Menschen ein selbstbestimmtes, freies und normales Leben in unserer Arbeitsleben zu ermöglichen, engagiere ich mich in der Jury für den meritus Unternehmenspreis."
"Die Arbeitswelt von heute wird immer schnelllebiger und ist einem ständigen Wandel ausgesetzt. Demokratie-Solidarität-Toleranz wird leider in der Arbeitswelt und Gesellschaft oftmals kleingeschrieben bzw. nicht mehr gelebt. In Zeiten wo der Egoismus und 'Ich bin mir selbst der Nächste' Hochblüte hat, freut es mich besonders, dass es noch Menschen gibt, welche füreinander einstehen. Toleranz brauchen jene Menschen, welche auf Grund ihrer gleichgeschlechtlichen Orientierung oft diskriminiert und benachteiligt werden. Um diesen Menschen ein selbstbestimmtes, freies und normales Leben in unserer Arbeitsleben zu ermöglichen, engagiere ich mich in der Jury für den meritus Unternehmenspreis."

Ingrid Moritz, AK Wien, Leiterin Abt. Frau - Familie und meritus Jurymitglied
"Das Gleichbehandlungsgesetz sieht vor, dass niemand im Arbeitsverhältnis wegen der sexuellen Orientierung diskriminiert werden darf. Die Realität sieht jedoch anders aus. Viele Beschäftigte verschweigen aus Angst vor beruflichen Nachteilen ihre Homosexualität. Damit Homosexualität von Frauen und Männern gleichermaßen wie Heterosexualität unbeschwert als betriebliche Normalität gelebt werden kann, möchte ich mich in der Jury von meritus engagieren."
"Das Gleichbehandlungsgesetz sieht vor, dass niemand im Arbeitsverhältnis wegen der sexuellen Orientierung diskriminiert werden darf. Die Realität sieht jedoch anders aus. Viele Beschäftigte verschweigen aus Angst vor beruflichen Nachteilen ihre Homosexualität. Damit Homosexualität von Frauen und Männern gleichermaßen wie Heterosexualität unbeschwert als betriebliche Normalität gelebt werden kann, möchte ich mich in der Jury von meritus engagieren."

Marco Schreuder, Landtagsabgeordneter der Grünen, Wien
"Viele Argumente wurden und werden für die Gleichstellung von Lesben, Schwulen und TransGendern benützt: Menschenrechte und Antidiskriminierung um nur zwei zu nennen. Ein Argument, das klar für eine konsequente Gleichstellung spricht, wird - vor allem dank Initiativen wie 'meritus' - immer deutlicher formuliert. Ein offener und unverkrampfter Umgang mit so genannten sexuellen Minderheiten ist nämlich gut für die Wirtschaft. Denn dort wo MitarbeiterInnen sich frei fühlen, dort wo ArbeitgeberInnen und ArbeitnehmerInnen einfach das offen leben können, was und wie sie sind, wird fleißiger, unverkrampfter und kreativer gearbeitet. Den OrganisatorInnen von 'meritus' daher viel Kraft, Freude und Erfolg!"
"Viele Argumente wurden und werden für die Gleichstellung von Lesben, Schwulen und TransGendern benützt: Menschenrechte und Antidiskriminierung um nur zwei zu nennen. Ein Argument, das klar für eine konsequente Gleichstellung spricht, wird - vor allem dank Initiativen wie 'meritus' - immer deutlicher formuliert. Ein offener und unverkrampfter Umgang mit so genannten sexuellen Minderheiten ist nämlich gut für die Wirtschaft. Denn dort wo MitarbeiterInnen sich frei fühlen, dort wo ArbeitgeberInnen und ArbeitnehmerInnen einfach das offen leben können, was und wie sie sind, wird fleißiger, unverkrampfter und kreativer gearbeitet. Den OrganisatorInnen von 'meritus' daher viel Kraft, Freude und Erfolg!"

Norbert Pauser, agpro - austrian gay professionals
"Eines der häufigsten Argumente gegen die Thematisierung von Homosexualität ist, dass das Privatleben im Unternehmen wirklich niemand etwas angeht. Denken wir einmal darüber nach was diese Einstellung für das Arbeitsleben generell bedeuten würde. Tabuthemen wären damit unter Anderem: Wochenendaktivitäten, Urlaube, Ehe, Krisen, Scheidung, Kinder, Todesfälle sowie sämtliche Aktivitäten bei denen PartnerInnen in der Regel dabei sind. Es wäre eine merkwürdige Situation für die Betroffenen, wenn sie all diese Dinge nicht mehr thematisieren dürften. Aber uns zwingt man - im Namen des Schutzes des Privatsphäre - nach wie vor dazu. Das ist ganz schön anstrengend. meritus soll genau dafür das nötige Bewusstsein schaffen."
"Eines der häufigsten Argumente gegen die Thematisierung von Homosexualität ist, dass das Privatleben im Unternehmen wirklich niemand etwas angeht. Denken wir einmal darüber nach was diese Einstellung für das Arbeitsleben generell bedeuten würde. Tabuthemen wären damit unter Anderem: Wochenendaktivitäten, Urlaube, Ehe, Krisen, Scheidung, Kinder, Todesfälle sowie sämtliche Aktivitäten bei denen PartnerInnen in der Regel dabei sind. Es wäre eine merkwürdige Situation für die Betroffenen, wenn sie all diese Dinge nicht mehr thematisieren dürften. Aber uns zwingt man - im Namen des Schutzes des Privatsphäre - nach wie vor dazu. Das ist ganz schön anstrengend. meritus soll genau dafür das nötige Bewusstsein schaffen."
