Brigitte Jank

Ehrenschutz:

KommR. Brigitte Jank, Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien

"Angesichts einer immer vielfältiger werdenden Gesellschaft beruht unser aller Erfolg auf dem respektvollen Umgang mit Anderen. Denn nur wer Vielfalt als Bereicherung sieht, kann auch die Potenziale nutzen, die sich daraus ergeben.

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Homosexuelle Menschen mit all ihren Fähigkeiten und Begabungen sind ein selbstverständlicher Teil jener Vielfalt, die unsere Gesellschaft stark und unsere Wirtschaft erfolgreich macht. Ich unterstütze den meritus, weil die Initiative ein wichtiger Schritt für die konsequente Gleichberechtigung der Menschen in allen Lebensbereichen ist. Setzen wir gemeinsam ein Zeichen für Vielfalt, Offenheit und Toleranz in der Wirtschaft."

Martha Schultz

Martha Schultz, Vizepräsidentin der WKÖ

"Als ich gefragt wurde, ob ich als Jurorin für den meritus Unternehmenspreis 2011 zur Verfügung stehe, war ich gleichermaßen erfreut wie stolz. Wer mich kennt weiß, dass mir dieses Thema - auch als Unternehmerin - persönlich am Herzen liegt. Schließlich werden Unternehmen ausgezeichnet, die Diversity Management aktiv leben.

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Natürlich wäre es schön, müsste ich nicht betonen, wie wichtig die Akzeptanz von lesbisch und schwul lebenden Menschen im privaten und auch beruflichen Umfeld ist. Doch mir ist bewusst, dass in unserer Arbeitswelt dieser Gruppe nach wie vor große Vorbehalte entgegengebracht werden. Im schlimmsten Fall sind die Betroffenen mit Ablehnung bzw. sogar mit offenen Anfeindungen konfrontiert; oder aber das Thema wird aus irrationalen Ängsten überhaupt totgeschwiegen. Hier gibt es noch großen Handlungsbedarf. Unser Leben am Anfang des 21. Jahrhunderts steht im Zeichen der Globalisierung und damit der Vielfalt - kleingeistiges Denken hat da keinen Platz. Viel zu selten werden leider die Chancen erkannt, die sich durch die Einbeziehung von Homosexuellen ins betriebliche Umfeld erzielen lassen. Die Preisverleihung sehe ich da als perfekte Plattform, um das Thema aus der Anonymität herauszuheben und einer breiten Öffentlichkeit sichtbar zu machen. Und solange die Akzeptanz von Homosexualität in vielen Unternehmen noch auf Widerstände stößt, ist der meritus Unternehmenspreis ein unverzichtbarer Beitrag zur Entdiskriminierung."

Reinhold Mitterlehner

Dr. Reinhold Mitterlehner, Bundesminister für Wirtschaft, Familie und Jugend.

"Es ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, dass Diskriminierungen aufgrund der sexuellen Orientierung möglichst bald der Vergangenheit angehören. Wir müssen daher Vielfalt in jeder Hinsicht als Chance und Ressource begreifen.

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Umso erfreulicher ist es, dass immer mehr Unternehmen erkennen, dass auch personelle Vielfalt einen wirtschaftlichen Erfolgsfaktor darstellt. Es geht also nicht nur um eine verstärkte Bewusstseinsbildung - diese ist äußerst wichtig im Kampf gegen Diskriminierungen – sondern auch um ökonomische Vorteile für die Betriebe durch Diversity Management. Die Organisationen agpro und Queer Business Women stehen für Respekt, Toleranz und Wertschätzung und tragen sehr viel zur Akzeptanz des "Anders-seins" in Gesellschaft und Erwerbsleben bei. In diesem Sinne gratuliere ich den beiden Veranstaltern zum Unternehmenspreis "meritus" und unterstütze diese Initiative gerne, weil sie einerseits zur Enttabuisierung des Themas der sexuellen Orientierung in der Arbeits- und Wirtschaftswelt beiträgt und andererseits die Beseitigung von Vorurteilen und Stereotypen unterstützt."

Tatjana Oppitz

Mag.a Tatjana Oppitz, Generaldirektorin IBM Österreich.

"IBM hat vor über 25 Jahren eine Anti-Diskriminierungspolicy eingeführt. Strenge Regeln wie diese sind für Gleichberechtigung essentiell, aber noch wichtiger sind positive Vorbilder! Es ist vielerorts nach wie vor ein Tabu, das Thema sexuelle Orientierung im Unternehmenskontext anzusprechen.

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Initiativen wie die Auszeichnung meritus helfen dabei, jene Unternehmen sichtbar zu machen, die verstanden haben wie viel gelebte Diversity und eine partnerschaftliche, zukunftsorientierte Arbeitsweise zum Geschäftserfolg beitragen können."

Sandra Frauenberger

Sandra Frauenberger, amtsführende Stadträtin für Integration, Frauenfragen, KonsumentInnenschutz und Personal, Wien

"Lesbische, schwule und bisexuelle KollegInnen gibt es in jedem Unternehmen. Dennoch verstecken sich viele von ihnen gerade in der Arbeitswelt und trauen sich nicht, offen in Erscheinung zu treten.

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Oft ist diese Vorsicht begründet, denn trotz aller gerne lauthals kundgetanen Akzeptanz, findet Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung oder Identität tagtäglich statt. Die gesellschaftliche Akzeptanz von Homo-, Bi- und Transsexualität zu erhöhen, ist eine Aufgabe auch der Politik, und Wien ist hier österreichweites Vorbild. In der Landesgesetzgebung und auch als Dienstgeberin hat Wien bereits alles getan, um Diskriminierungen seltener werden zu lassen und arbeitet mit der österreichweit ersten Antidiskriminierungsstelle für gleichgeschlechtliche Lebnensweisen (WASt) kontinuierlich weiter daran, den Arbeitsplatz für alle Menschen zu einem Ort der Entfaltung und Sicherheit zu machen. Unternehmen können vieles tun, um allen ihren MitarbeiterInnen die Akzeptanz nicht nur leitbildmäßig zu versprechen, sondern diese auch tatsächlich zu gewährleisten - und sie müssen das auch tun, denn der Kampf gegen Diskriminierung, das Eintreten für Akzeptanz und Gleichbehandlung besteht aus hunderten kleinen und ganz unterschiedlichen Schritten. Ich freue mich, dass dieses Engagement, das viele Unternehmen bereits vorbildlich leisten, nun verstärkt gewürdigt wird und wünsche dem Meritus sowie der den dafür verantwortlichen Austrian Gay Professionals und Queer Business Women von Herzen alles Gute!"

Ingrid Moritz

Ingrid Moritz, AK Wien, Leiterin Abt. Frau - Familie und meritus Jurymitglied

"Das Gleichbehandlungsgesetz sieht vor, dass niemand im Arbeitsverhältnis wegen der sexuellen Orientierung diskriminiert werden darf. Die Realität sieht jedoch anders aus. Viele Beschäftigte verschweigen aus Angst vor beruflichen Nachteilen ihre Homosexualität.

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Damit Homosexualität von Frauen und Männern gleichermaßen wie Heterosexualität unbeschwert als betriebliche Normalität gelebt werden kann, möchte ich mich in der Jury von meritus engagieren."

Ulrike Lunacek

Ulrike Lunacek, Nationalratsabgeordnete und Vorsitzende der Europäischen Grünen Partei

"Ich gratuliere den Queer Business Women und agpro zur 'Meritus'-Initiative! Ihr setzt damit einen Wettbewerb in Richtung 'Wer bietet mehr?' in Gang - und das ist gut so, und richtig und notwendig.

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Denn im Gegensatz zu vielen anderen Ländern hat 'Diversity Management' in Österreich noch in viel zu wenigen Betrieben Einzug gehalten. Menschen sind nur dann auch in ihrem Arbeitsleben zufrieden und motiviert, wenn ihre Fähigkeiten voll zum Tragen kommen - und das können sie nur, wenn sie frei von Ängsten leben und arbeiten können. Ich wünsche Euch VIEL ERFOLG!!!"

Erich Neuwirth

Erich Neuwirth, Human Resources Manager / Pressesprecher, TNT Express Austria GmbH

"Das persönliche Lebenskonzept ist kein Morgenmantel, den man in den Schrank hängt, bevor man zur Arbeit geht. Deshalb ist es wichtig, dass Menschen auch an ihrem Arbeitsplatz "sie selbst" sein können.

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Bei TNT arbeiten Menschen: alte, junge, Männer, Frauen, Muslime, Christen, Atheisten, Heteros, Schwule, Lesben, etc... Wir beurteilen sie nach ihren Fähigkeiten und nicht nach ihrem Lebenskonzept. Und deshalb sind wir stolz darauf, Gewinner des meritus 2011 zu sein."

Rudolf Hundstorfer

Ehrenschutz:

Rudolf Hundstorfer, Bundesminister für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz

"Unsere Gesellschaft ist von Vielfalt geprägt, mit der sich eine zeitgemäße Unternehmens- führung auseinandersetzen muss. Die Förderung eines diskriminierungsfreien, von Akzeptanz und Wertschätzung geprägten Arbeitsumfeldes ist einerseits Teil der sozialen Verantwortung von Unternehmen und...

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...andererseits die Voraussetzung für die volle Entfaltung der unterschiedlichen Potenziale der MitarbeiterInnen.Durch die Auszeichnung meritus werden Unternehmen und Organisationen sichtbar gemacht, die sich vorbildlich für Gleichstellung einsetzen. Daher ist mir die Unterstützung dieser Initiative ein sehr wichtiges Anliegen."

Rudi Kaske

Rudi Kaske, Präsident der Bundesarbeitskammer

"Im Berufsleben sollten die fachlichen Kompetenzen ausschlaggebend sein, niemand darf aufgrund von Herkunft, Religion, Alter, Geschlecht oder sexueller Orientierung diskriminiert werden. Wer die eigene sexuelle Orientierung offen lebt, wird oft ausgegrenzt oder hat deshalb berufliche Nachteile.

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Homosexuelle Frauen und Männer sehen sich deshalb oft gezwungen, ihre sexuelle Orientierung und Partnerschaft zu tabuisieren. Als Präsident der Arbeiterkammer Wien sehe ich es als meine Aufgabe, Diskriminierungen in der Arbeitswelt entschieden entgegen zu treten. Werden Beschäftigte wegen Homosexualität beruflich benachteiligt, so bietet die Arbeiterkammer Wien rechtliche Unterstützung an, damit dies nicht sanktionslos bleibt. Die Initiative von meritus, Betriebe auszuzeichnen, die sich Homosexuellen gegenüber fair verhalten, ist ein wichtiger Beitrag, um die Öffentlichkeit für Gleichbehandlung zu sensibilisieren. Mit der Übernahme des Ehrenschutzes für den meritus möchte ich ein Zeichen setzen, dass gleichgeschlechtliche Partnerschaften respektiert werden."

Gabriele Heinisch-Hosek

Gabriele Heinisch-Hosek, Bundesministerin für Frauen und Öffentlichen Dienst

"Sozial orientiertes unternehmerisches Handeln bedeutet nicht nur den Fokus auf Effizienz und wirtschaftliche Gewinnmaximierung zu legen, sondern auch gesellschaftliche Realitäten, die in der eigenen Belegschaft abgebildet sind, wahrzunehmen und zu berücksichtigen.

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Die Gesellschaft von heute ist von Vielfalt geprägt. Eine zeitgemäße Unternehmensführung muss sich folglich mit allen Dimensionen von Vielfalt wie beispielsweise Gender, Alter, sexuelle Orientierung, ethnische Herkunft, Religion oder Behinderung auseinandersetzen und die soziale Integration innerhalb des Unternehmens fördern. Nur in einem diskriminierungsfreien Arbeitsumfeld können die MitarbeiterInnen ihre unterschiedlichen Potenziale vollständig und frei entfalten. Als Arbeits- und Sozialminister setze ich mich auf politischer Ebene für Diversity und die Gewährleistung von Chancengleichheit ein und unterstütze auch Initiativen von Unternehmen in diesem Bereich. Daher habe ich auch heuer wieder gerne den Ehrenschutz für den meritus Unternehmenpreis übernommen."

Thomas Klein

Thomas Klein, Sprudelfabrikant Almdudler

"Oft und viel Lachen, den Respekt vor Menschen zu haben, unabhängig ihrer sexuellen Orientierung, Hautfarbe und sozialer Herkunft. Die Zuneigung und das Vertrauen von Kindern zu gewinnen, sich die Anerkennung seiner Feinde zu verdienen und den Verrat falscher Freunde zu ertragen.

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Schönheit in einfachen Dingen zu sehen und in anderen Menschen das Gute zu erkennen. Wenn man die Welt verlässt, sie ein wenig besser zurück lassen, z.B. Durch die Behebung sozialer Missstände. Das Alles wünsche ich mir! Ich gratuliere, dass meritus Bestandteil meiner Wunschliste ist."

Mag. Franz-Josef Lackinger

Mag. Franz-Josef Lackinger, Geschäftsführer des bfi Wien

"Unsere Gesellschaft kann sich nur positiv weiterentwickeln, wenn auch alle Beteiligten involviert sind. Wesentlich dabei ist die Grundhaltung, unterschiedliche Lebensstile zu tolerieren und ihnen mit Respekt zu begegnen. Vielfalt bedeutet Bereicherung auf allen Ebenen, im privaten wie im beruflichen Kontext.

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Diversity im Unternehmen zu leben heißt, die unterschiedlichen Potentiale zu erkennen und zu nutzen. Und unsere Gesellschaft und Wirtschaft ist nur dann erfolgreich, wenn alle Begabungen und Kompetenzen eingesetzt werden. Das gilt im gleichen Maß auch für homosexuelle Menschen mit all ihren Fähigkeiten. Vielfalt und Chancengleichheit bedingen einander und schließen Diskriminierung aus. Dazu brauchen wir ein Klima der Offenheit, in dem man sich über Vorurteile und Ausgrenzungen auseinandersetzen kann. Das bfi Wien unterstützt den meritus, weil diese Initiative ein wichtiger Schritt für die Gleichberechtigung der Menschen ist und den Veränderungsprozess in Richtung Chancengleichheit forciert. Wir setzen uns auch deshalb dafür ein, weil unser Anspruch in die gleiche Richtung geht: wir stehen für die Förderung der Arbeitnehmer/innen und gleichzeitig für die Unterstützung der Unternehmen, Potentiale zu entdecken und zu entwickeln – unabhängig von der sexuellen Orientierung, vom Geschlecht oder von der religiösen Zugehörigkeiten, etc. In unseren Aus- und Weiterbildungsprogrammen (von Ausbildungen für Lehrlinge bis Manager/innen) legen wir auch großen Wert auf die Vielfalt der Expertisen und die Entwicklung der sozialen Kompetenzen, um für alle die Chancen am Arbeitsmarkt, den Ein-, Um- und Aufstieg zu ermöglichen."

Mag.a Sylvia Bierbaumer

Mag.a Sylvia Bierbaumer, Abteilungsleiterin V/3 (Gender Mainstreaming, Menschenrechte, CSR, Besuchsbegleitung) im Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz und meritus Jurymitglied

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"Vielfalt stellt für unsere Gesellschaft nicht nur eine Herausforderung, sondern vor allem eine Ressource dar: Unterschiedliche Lebensweisen, Fähigkeiten und Erfahrungen bringen Kreativität und Innovation hervor. Jeder Mensch kann mit seiner Individualität einen wertvollen Beitrag zu unserem Zusammenleben leisten. Dies gilt für alle Lebensbereiche – also auch im Kontext von Erwerbsarbeit. Hier ist es wichtig, dass Unternehmen die Potenziale ihrer MitarbeiterInnen erkennen und fördern, Maßnahmen gegen Ausgrenzung und Diskriminierung setzen sowie eine Unternehmenskultur schaffen, in der Respekt, Toleranz und Offenheit gegenüber den Mitmenschen im Vordergrund stehen. Der meritus Unternehmenspreis macht Unternehmen sichtbar, die sich für die Gleichstellung und Wertschätzung ihrer lesbischen und schwulen MitarbeiterInnen einsetzen – und motiviert dadurch auch weitere Unternehmen, sich im Bereich der Diversität und Chancengleichheit zu engagieren."

Roswitha Hofmann

Dr.in Roswitha Hofmann, Sozial- und Wirtschaftswissenschafterin, Mitglied der Meritus-Jury.

"In Arbeitszusammenhängen begegnen wir KollegInnen, MitarbeiterInnen, Vorgesetzten, KundInnen und LieferantInnen, die sich in vielerlei Hinsicht ähneln und unterscheiden. Unsere sexuelle Orientierung spielt neben anderen Unterscheidungungsmerkmalen, wie z.B. Alter und Geschlecht,...

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...eine wichtige Rolle für die soziale Einbindung am Arbeitsplatz. So sprechen beispielsweise heterosexuelle Menschen in der Arbeit ganz selbstverständlich über ihre Wochenendpläne und Urlaubserlebnisse mit ihrer/ihrem PartnerIn. Zumeist wird auch davon ausgegangen alle MitarbeiterInnen seien heterosexuell und KollegInnen werden daher grundsätzlich auf eine/einen gegengeschlechtliche/n PartnerIn angesprochen. Lesben und Schwule müssen sich in solchen Situationen immer wieder aufs Neue überlegen, ob sie sich "outen" wollen bzw. dies auch gefahrlos können. Damit Menschen, egal welcher sexuelle Orientierung, angstfrei ihrer Arbeit nachgehen und ihre sozialen Beziehungen auch am Arbeitsplatz pflegen können, ist es wichtig, dass Unternehmen auch in ihrem eigenen Interesse Homophobie entgegentreten und für Heterosexuelle wie für Homosexuellen die gleichen Arbeitsbedingungen schaffen."

Manfred Wondrak

Manfred J. Wondrak, MBA, CMC - Proponent der agpro und Geschäftsführer der factor-D Diversity Consulting GmbH

"Die sexuelle Orientierung nimmt in Österreich aber auch international weiterhin den letzten Platz der beachteten Diversity-Dimensionen ein. Viele glauben, dass mit einer weitgehend rechtlichen Gleichstellung ohnehin alles geregelt sei und verweisen das Thema ins Private.

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Das ist falsch und führt zu erneuter Ausgrenzung und Benachteiligung einer ganzen Gruppe. meritus zeichnet jene Organisationen aus, die eine soziale Integration von nicht heterosexuell-l(i)ebenden MitarbeiterInnen fördern - und dabei auch Nutzenpotentiale generieren. Ich bin stolz darauf, dieses wichtige Projekt seit dem Anfang unterstützen zu können."






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